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Wasserpfeife (auch bekannt als Shisha, Nargila oder Huka)
Die ursprüngliche Wasserpfeife kam aus Indien und war eher primitiv, da sie aus Kokosnussschalen hergestellt wurde. Schnell wurde sie auch in der persischen und arabischen Welt beliebt, aber erst in der Türkei vollendete die Pfeife ihre Revolution und änderte seitdem (immerhin mehrere hundert Jahre) kaum mehr ihre Form.
Leider erging es ihr wie vielen wunderbaren Dingen aus der Vergangenheit, sie erlebte mit der Verbreitung von Zigaretten einen herben Abstieg. Doch das Rauchen einer Wasserpfeife ist gänzlich anders als das einer Zigarette. Zigaretten sind für hektische, aggressive, gehetzte Menschen.
Wenn man aber eine Wasserpfeife genießt, hat man Zeit, nachzudenken, man übt Geduld und Toleranz und lernt, gute Gesellschaft zu würdigen. Shisharaucher gehen viel ausgeglichener ans Leben heran als Zigarettenraucher. Der Rauch ist deutlich kühler als der einer Zigarette und leicht berauschend. Innerhalb kurzer Zeit wird das Wasser braun; Raucher sagen, das liegt daran, dass viele der ansonsten schädlichen Substanzen herausgefiltert werden.
Die Shisha besteht aus vier Teilen, der untere Teil ist aus Glas gemacht, in ihm befindet sich das Wasser. Dieser Teil ist mit einem aus Messing, manchmal auch aus rostfreiem Stahl hergestellten Aufsatz verbunden, die das eigentliche Herz der Pfeife darstellt. Dieser Part, die Rauchsäule, führt den Rauch, wenn der Benutzer durch den Schlauch einatmet, vom Tabak, der sich im Kopf bzw. Topf befindet durch das Wasser und in den Schlauchaufsatz. Die Pfeife als ganzes mag aus Glas, Messing, Gold, Silber oder Holz gemacht sein und ist reich verziert.
Der Wasserpfeifentabak (Moassl) steht in verschiedensten Aromen zur Verfügung. Es gibt ihn als natürlichen Duft oder in mit Apfel, Minze, Rosenduft, Erdbeere, Fruchtmischung, Pfirsich oder anderen Stoffen aromatisierten Varianten, auch mit Exoten wie Cola, Kaffee oder Schokolade.
